
Bei diesem flötenähnlichen Effektinstrumente wird in das Mundstück hineingesprochen oder gesungen, dabei gerät eine Membran in Schwingungen und verleiht dem Klang der Stimme eine eigentümlich nasale Klangfarbe.
Im 16. und 17. Jahrhundert war das Mirliton in Europa als Zwiebelflöte bekannt.
In derselben Form, nur aus einem Röhrenknochen hergestellte Mirlitone dienten in Afrika ursprünglich sakralen Zwecken, etwa als Ritualinstrumente beim Totenkult oder bei der Anrufung personifizierter Ahnengeister.
Magier verwendeten Mirlitone, weil sie zur Kontaktaufnahme mit jenseitigen Wesen ihre Stimme verändern mussten